Biografie – Ursus & Nadeschkin

Sie wirken wie zwei schräge Vögel, schrill, farbig und etwas verrückt. Sie lieben die Provokation, fallen gern aus dem Rahmen, hassen Langeweile, und lassen sich ungern auf etwas Bestimmtes reduzieren: Ursus & Nadeschkin.

Als leidenschaftliche Grenzgänger touren die zwei seit 1987 mit den verschiedensten Produktionen zwischen Wien, Berlin, New York, Melbourne und Wangen im Allgäu und springen am liebsten zwischen den Schubladen hin und her: vom Kleintheater ins Fernsehen, vom Schauspielhaus in den Zirkus und – ganz aktuell – in den Konzertsaal. («Im Orchester graben», eine Co-Produktion mit dem Sinfonieorchester Camerata Schweiz)

Schon vor ihrem erfolgreichen Engagement beim Schweizer National-Circus Knie 2002 gehörten Ursus & Nadeschkin zu den Aushängeschildern der Schweizer Theater- und Comedy-Szene – und das wissen nicht nur die Eidgenossen!

Die amerikanische Presse nennt sie «the German Marx Brothers», und in der Laudatio zum Deutschen Kleinkunstpreis lobt man sie, die teilzeitlich Stummen, als «Sprachakrobaten». Das ist kein Widerspruch. Theater, Kabarett, Artistik, Clownerie – Ursus & Nadeschkin sind vieles, vor allem aber: neu. Seit über 20 Jahren!
Überhäuft mit nationalen und internationalen Auszeichnungen fehlt ihnen in ihrer Sammlung eigentlich nur noch die Vitrine.

In den letzen 24 Jahren entstanden sieben abendfüllende Bühnen-Produktionen («ZUGABE», «IM ORCHESTER GRABEN», «WELTREKORD», «Ursus & Nadeschkin im KNIE», «URSUS & NADESCHKIN – SOLO!», «HAILIGHTS», «ONE STEP BEYOND», «EINE UNGEWÖHNLICHE CLOWNERIE»), und ein Kinder- und Jugendprogramm. Dass sie sich dabei konsequent in die verschiedensten Richtungen entwickelten, liegt einerseits an der Vielzahl ihrer Gastspiele im Ausland, andererseits aber auch an der intensiven Zusammenarbeit mit Regisseur Tom Ryser, der das Duo seit 1990 begleitet.

Ursus & Nadeschkin sind Träges des renommiertesten Theaterpreises der Schweiz, des «REINHART RINGS» (2008), sind Preisträger des «DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREISES» (2002), des «SALZBURGER STIERS» (2001), des SCHWEIZER KLEINKUNSTPREISES «GOLDENER THUNFISCH» (1999), des «PRIX WALO» (1997 und 2000), des «SCHEINBAR-PREISES» (Berlin, 1996) und des NYC-FRINGE-COMEDY-AWARDS (New York, 2000).

«U&N sind wach, präsent und jederzeit bereit, auf Aktuelles zu reagieren. Mit ihrer pingeligen, chaotischen Art, allem und jedem auf den Grund zu gehen, finden sie immer ein Haar in der Suppe, die sie dann gemeinsam auslöffeln müssen: Schluck für Schluck, Wort für Wort…für Wort. Seit Laurel und Hardy hat man kein Paar mehr dermassen liebevoll und präzis streiten gesehen!»
«Christof Haering, MGB Kulturprozent»